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Welche RESilience-Variante ist die Richtige für mich?

Grundlegende Vorbemerkungen

Die RESilience-Modellfamilie kann man sich wie eine Produktlinie (z.B. im Automobilbau) vorstellen. Es gibt eine Grundkonstruktion und mehrere Varianten mit individuellen Merkmalen und Eigenschaften. Dies erlaubt es, unterschiedliche Einsatzbereiche und nicht zuletzt auch Vorlieben der Piloten abzudecken.

Die RESilience-Varianten sind so gestaltet, dass alle Rümpfe mit allen Flächen kompatibel sind, wodurch sich vielfältige Kombinationsmöglichkeiten ergeben. Nicht alle sind als Produkt explizit im Shop angeboten, obgleich sie technisch machbar sind. Sprechen Sie uns gerne an, falls Sie sich für eine spezielle Kombination interessieren.

Rumpf-Varianten

Zunächst kann zwischen dem Elektro-Rumpf und den Segler-Rümpfen unterschieden werden. Im ersten Fall erhält das Modell einen eigenen Antrieb, im zweiten Fall handelt es sich um ein Segelflugmodell welches per Gummiseil gestartet wird. Ob man sich für oder gegen einen Antrieb entscheidet, hängt häufig davon ab ob eine Teilnahme an RES(F3L)- oder E-RES(F5L)-Wettbewerben geplant ist. Für den Freizeitflieger ist die E-RES-Variante mit einem klassischen Elektrosegler vergleichbar und beispielsweise für den spontanen Feierabendflug bestens geeignet. Für viele gehört jedoch gerade der Hochstart am Seil mit zur Faszination RES, auch wenn dies mit etwas logistischen Mehraufwand beim Betrieb des Modells verbunden ist.

Bei den Segler-Rümpfen gibt es die klassische Variante sowie die LT-Variante. Für Einsteiger empfiehlt sich bei den Seglern die klassische Rumpfkonstruktion, da hier eine große Auswahl an RC-Komponenten Platz findet und das Modell ein breites Einsatzspektrum bietet. Die LT-Variante kann mit einem besonders widerstandsarmen Rumpf aufwarten, in dem aber auch nur ausgesuchte, sehr kleine RC-Komponenten Platz finden. Die eingesetzte Seil- und Federanlenkung des Leitwerks ist für ruhige bis mittlere Bedingungen ausgelegt. Mit der LT-Variante lassen sich innerhalb der RESilience-Familie die geringsten Abbfluggewichte erzielen (bei Wahl einer Fläche mit Zentralklappe ist ein Gewicht von unter 380g möglich). Daher ist sie die richtige Wahl für alle die einen Floater suchen.

Flächen-Varianten

Bei den Tragflächen kann zwischen den Rohrholm- und der teilbeplankten Rechteckholm-Fläche (RESilience W) unterschieden werden. Die Rohrholm-Variante ist vergleichsweise einfach zu bauen und erfordert wenig Schleifarbeit. Damit ist sie für Anfänger im Zweifel die bessere Wahl. Obwohl die Rohrholmfläche keinerlei Neigung zum Flattern zeigt, ist die teilbeplankte Fläche noch einmal deutlich verwindungssteifer, was bei windigen Bedingungen Vorteile bietet. Der Bau der Rechteckholm-Fläche ist aufwändiger. Insbesondere das Schleifen der Nasenleiste mit Profilschablonen benötigt doch etwas Zeit und Geduld. Holzwürmer kommen hier aber voll auf Ihre Kosten, da die Fläche vollständig aus Holz besteht.

Bei den Rohrholm-Varianten gibt es zudem die Möglichkeit zwischen einer zentralen oder zwei getrennten Störklappen (Spoiler) zu wählen. Befürworter der Doppelklappe wählen diese Variante, um Verwirbelungen der gesetzten Klappe auf das Leitwerk zu minimieren, was die Steuerbarkeit des Modells im Landeanflug beeinflussen kann. Die Zentralklappe besticht ihrerseits durch Einsparungen beim Gewicht sowie einem gewissen Purismus. Viele Piloten kommen auch mit der Zentralklappe gut zurecht.